Was gibt es Schöneres, als gemeinsam in eine Geschichte einzutauchen und anschließend selbst kreativ zu werden?
Kurz vor Halloween kommendes Wochenende durfte ich die Kinder der 2b und ihre Klassenlehrerin Eva-Maria Nau besuchen und ihnen „Kurti, das Schlossgespenst“ von Outi Kaden vorlesen. Kurti ist ein ganz besonderes Gespenst: Er möchte nämlich gar niemanden erschrecken. Viel lieber kümmert er sich um seinen Garten – und genau das macht ihn so liebenswert.
Während des Vorlesens konnte ich beobachten, wie aufmerksam die Kinder der Geschichte lauschten und mit Kurti mitfieberten. Danach war schnell klar: Jetzt wollten wir selbst ein bisschen Gespensterzauber entstehen lassen!
Mit viel Begeisterung machten sich die Kinder ans Werk. Aus zahlreichen kleinen Wattebäuschen entstanden nach und nach die niedlichsten kleinen Gespenster. Es wurde geklebt, gestaltet, ausprobiert und gestaunt. Jedes Gespenst bekam seinen eigenen Gesichtsausdruck und seinen ganz besonderen Charakter. Glitzersterne und kleine Fledermäuse durften natürlich nicht fehlen – schließlich steht Halloween schon vor der Tür.
Ich fand es wunderschön zu sehen, mit wie viel Freude und Fantasie die Kinder gearbeitet haben. Aus ganz einfachen Materialien entstanden kleine Kunstwerke, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und gerade darin liegt für mich der besondere Zauber.
Am Ende saß da eine ganze fröhliche Gespensterschar. Gespenster, die überhaupt nicht zum Fürchten sind, sondern einfach gute Laune bringen.
Für mich war dieser Besuch eine wundervolle kleine Auszeit vom Alltag: eine schöne Geschichte, viele leuchtende Kinderaugen, kreative Hände und ganz viel gemeinsames Lachen.
Danke, liebe Kinder der 2b, dass ich diesen schönen Vormittag mit euch erleben durfte. Ich nehme eine ganze Portion Kurti-Zauber und viele herrliche Erinnerungen mit nachhause.
Und vielleicht gilt ja auch für uns ein kleines bisschen, was für Kurti gilt: Man muss nicht gruselig sein, um an Halloween zauberhaft zu sein.
(Hinweis: Das Foto ist mit KI bearbeitet.)
